Vorteile

Die Stadt erhält für ihr Beleuchtungsgeschäft mit minimalem Personalaufwand ein „Rund-um-Sorglos-Paket" zum Festpreis. Die geschäftliche Basis ist ein täglicher Austausch mit Information und Abstimmung, so dass weiterhin Koordinierungs- und Einflussmöglichkeiten über den Planungs- und Lenkungsausschuss bestehen. Die Entscheidungen bleiben bei der Stadt.

Neue Technologien werden ohne Mehrkosten für die Stadt erprobt und erst nach endgültiger Bewährung eingesetzt. Durch den Einsatz CO2-neutraler Masten, langlebiger Bauteile, innovativer Technologien und die Energieeinsparung leistet die Stadt einen großen Beitrag zum Umweltschutz.   

So entwickelte Alliander langfristige Lösungen für die Erneuerung von bestehenden Anlagen und bei Bedarf auch für die Errichtung von Neuanlagen. In Hagen werden dazu über einen Zeitraum von zwölf Jahren jährlich 520 Leuchten auf energiesparende Technik umgerüstet. Dadurch spart die Stadt innerhalb von zwölf Jahren 700.000 kWh Energie und weit über eine Million Euro an Energiekosten ein.

Durch die vereinbarten Modernisierungen wird die Anschlussleistung der Lichtpunkte um rund 40 Prozent gesenkt werden. Mit einer Gesamteinsparung von 5000 Tonnen CO2 wird hiermit nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz  geleistet.

Die Partner treffen sich zu regelmäßigen Abstimmungsterminen, in denen technische, organisatorische und juristische Punkte abgestimmt werden.  So können die Wünsche der Stadt direkt weitergegeben und zügig umgesetzt werden und zwar immer unter dem Gesichtspunkt größtmöglicher Wirtschaftlichkeit. Das Hagener Modell der Stadtbeleuchtung Hagen bietet somit die Chance für Wachstum und weitere Akquisitionen in der Region.

GreenLight-Award

Das von Alliander Stadtlicht Rhein-Ruhr umgesetzte Konzept garantiert  Energie- und CO2-Einsparungen. Dies wurde von der Europäischen Kommission mit der GreenLight-Auszeichnung belohnt, die die Stadtbeleuchtung Hagen 2008 erhielt. Beeindruckendes Resultat des ausgezeichneten Konzepts sind die bis dahin erzielten Einsparungen von jährlich 450.000 kWh Energie und 230 Tonnen CO2